Laser

Laserhaarentfernung

Übermäßiges Haarwachstum in unerwünschten Regionen kann zu einer starken psychischen Belastung werden. Die immer wieder durchgeführte Haarentfernung durch Rasieren, Auszupfen, Wachsen oder chemische Behandlung kann zu chronischen Hautreizungen und unangenehmen Entzündungen der Haarbälge führen.

 

Durch die Bestrahlung mit einem speziellen Laserlicht können die Haare entfernt werden. Die Farbstoffpartikel der Haare nehmen die Energie des Laserlichtes auf und leiten diese an die Wachstumszone des Haares im Haarbalg. Durch diese Energieaufnahme entsteht Wärme, welche die Wachstumszone des Haares zerstört. Durch eine äußerst kurze Pulsdauer wird jedoch eine Hitzeschädigung der Haut vermieden. Da die Energieaufnahme von den Farbstoffpartikeln der Haare abhängt, ist die Wirkung des Lasers umso besser, je dunkler die Haare sind, d. h. schwarze Haare sind besser durch Laser zu entfernen als hellblonde Haare. Pro Lasersitzung wird etwa ein Drittel der behandelten Haarbälge zerstört, da sich die Haare in unterschiedlichen Wachstumsphasen befinden. Somit sind etwa vier bis fünf Sitzungen nötig, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Die Abstände der einzelnen Sitzungen sollten zwischen vier und sechs Wochen betragen.

 

Die Laserenthaarung kann am gesamten Körper durchgeführt werden und findet ambulant statt. Die Behandlung ist normalerweise schmerzarm, in empfindlichen Arealen kann bei Bedarf eine örtliche Betäubung mit einer speziellen Creme verabreicht werden. Je nach Ausdehnung dauert die Behandlung zwischen 15 Minuten und ca. 3/4 Stunde. Die behandelten Hautareale sind nach der Laserenthaarung zunächst gerötet und fühlen sich wie ein leichter Sonnenbrand an. Die Rötung klingt spätestens nach einigen Tagen ab. Die Haut kann nach der Behandlung sofort mit Make up abgedeckt werden.