Brust

Brustvergrößerung

Zahlreiche Frauen leiden an einer im Verhältnis zu ihrem Körperbild zu kleinen Brust. Auch wenn dies nicht zu körperlichen Problemen führt, lastet der psychische Druck dieses Ungleichgewichts zwischen Brust und Körper schwer und führt zu einem verminderten Selbstwertgefühl. Dieses kann einen negativen Einfluss auf das Auftreten sowohl im Privatleben als auch in der Berufswelt haben. Neben angeborenen zu kleinen Brüsten kann auch nach einer Schwangerschaft bzw. nach der Stillzeit eine Verminderung des Brustvolumens eintreten. Hierbei entsteht oft - auch bei jungen Frauen - der Eindruck einer schlaffen, hängenden Brust. Bei beiden Ursachen können durch operative Brustvergrößerungen hervorragende Ergebnisse erzielt werden. Auch zum Ausgleich bei verschieden großen Brüsten ist die Brustvergrößerung ein geeignetes Mittel zur Verbesserung der Körperform.

 

Moderne Implantate bestehen aus einer Hülle aus Silikon mit einer Füllung aus Silikongel oder Kochsalzlösung. Da jede Frau einzigartig ist, gibt es Implantate in verschiedenen Größen und Formen (rund oder tropfenförmig), die dem natürlichen Aussehen der Brust nachgeahmt sind. Weltweit durchgeführte Studien haben gezeigt, dass bei Frauen mit Brustimplantaten kein erhöhtes Brustkrebsrisiko besteht. Auch nach der Operation können Patientinnen ihre Brüste selbst untersuchen und Röntgen- bzw. Ultraschalluntersuchungen der Brust durchführen lassen.

 

Ein Brustimplantat wird entweder unter dem Brustgewebe oder unter dem großen Brustmuskel eingebracht. Der dafür erforderliche Schnitt wird typischerweise entweder in der Hautfalte unter der Brust, um den Warzenhof oder in der Achselhöhle gesetzt und ist kaum sichtbar. In den meisten Fällen wird die Operation in Vollnarkose durchgeführt und dauert etwa ein bis zwei Stunden. Nach der Operation müssen die Patientinnen ein bis zwei Tage im Krankenhaus bleiben. Die Erholungszeit ist normalerweise kurz und eine Rückkehr an den Arbeitsplatz ist schon nach wenigen Tagen möglich.