Schweißdrüsen

Schweißdrüsenabsaugung

Auch ohne körperliche oder psychische Belastung leiden viele Menschen unter einer extremen Schweißproduktion unter den Achseln, die auch durch sorgfältige Körperpflege und mit hochwirksamen Deodorants nicht ausreichend eingeschränkt werden kann. Diese störende Schweißsekretion kann bereits im ganz normalen Alltag und Beruf zu erheblicher Verunsicherung und Behinderung sowie zu Problemen in zwischenmenschlichen Beziehungen führen.

 

Eine neue Behandlungsform des übermäßigen Schwitzens im Achselbereich ist die Schweißdrüsenabsaugung. Dabei werden in beiden Achselhöhlen in örtlicher Betäubung mittels feiner Kanülen gründlich die Schweißdrüsen von der Unterseite der Haut abgeschabt und abgesaugt. Es bleiben 2 bis 5 winzige, oft nicht sichtbare Närbchen zurück und schon zur ersten Nachuntersuchung nach wenigen Tagen erscheinen die Patienten meist mit völlig trockenen Achselhöhlen.

 

Der Erfolg der Behandlung ist meist dauerhaft oder zumindest für einen sehr langen Zeitraum gegeben. Da nur ein kleiner Teil der Körperoberfläche behandelt wird, kommt es keinesfalls durch eine zu starke Verminderung der Schweißproduktion zu einer Störung der Wärmeregulation des Körpers. Der Eingriff kann ambulant im Eingriffsraum der Praxis durchgeführt werden, die Patienten können bereits kurz nachher nach Hause gehen. Eine Rückkehr in das Berufsleben ist meist nach wenigen Tagen möglich.